Die gesamte Themenlandschaft rund um die Sicherheit von WordPress-Websites, bei gleichzeitiger DSGVO-Konformität am Server und der Website selbst, kann im Fall des Falles eine wirklich komplexe Angelegenheit darstellen. Website-Betreiber sehen sich nicht umsonst in gewisser Weise zwischen zwei Stühlen sitzend, zwischen Cyberangriffen auf der einen Seite und den rechtlichen Rahmenbedingungen in der EU auf der anderen Seite. Diese Situation macht es demnach auch für kleine Firmen-Websites mehr oder weniger kompliziert genug, um auf professionelle Website-Dienstleister zurückgreifen zu müssen. Ohne entsprechendes Fachwissen kann es schwierig werden, den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Warum auch Hosting und Server entscheidend sind um eine WordPress-Website sicher und DSGVO-konform zu betreiben
Das Thema WordPress-Sicherheit beginnt für mich bereits außerhalb der Website. Eine wichtige äußere Verteidigungslinie befindet sich in der Hosting- und Server-Infrastruktur (Sinnbild: stellen wir uns eine mittelalterliche Burgmauer vor). Viele Angriffsversuche auf WordPress-Websites erfolgen automatisiert durch Bots und spezialisierte Programme. Diese Programme verwenden kein klassisches WordPress-Login um sich Zutritt zu verschaffen. Vielmehr versuchen Angreifer, bekannte Sicherheitslücken im Code oder Schwachstellen und Fehlkonfigurationen in der technischen Infrastruktur auszunutzen, um eine Website zu kompromittieren.
Die Wirtschaftskammer Österreich hat bereits im Jahr 2025 über das sogenannte Website-Kidnapping berichtet und klärt darin auf wie Website-Kompromittierung passieren kann. Sich daher alleine auf die Sicherheitsvorkehrungen des Servers (Zustand der Burgmauer) zu verlassen, ist demnach keine Garantie für die Sicherheit der Website. Daher sind weitere Sicherheitsmaßnahmen für die Website selbst eine Notwendigkeit um die Chancen für Cyberangriffe zu verringern.
Zur Information: Wie bereits in anderen Beiträgen meines Blogs erwähnt gibt es keine 100%ige Sicherheit vor Cyberangriffen. Das liegt in der Natur der Sache. Aber es gibt Möglichkeiten und Strategien (unter anderem die rasche Durchführung anstehender Sicherheitsupdates), wie man die Chancen und die Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Angriffe drastisch minimiert.
WordPress Server-Sicherheit und EU DSGVO-Konformität, Stichwort: Managed WordPress Hosting
Die Server-Sicherheit in der EU ist mehrdimensional zu betrachten. Die Wahl eines sicheren Hosting-Anbieters ist nicht nur eine technische, sondern unter Umständen auch eine datenschutzrechtliche Entscheidung. Ein Serverstandort innerhalb der Europäischen Union kann bestimmte datenschutzrechtliche Fragen vereinfachen, ist jedoch für sich allein keine Garantie für eine vollständig DSGVO-konforme Datenverarbeitung.
Umgekehrt bedeutet ein Anbieter außerhalb der EU nicht automatisch, dass dessen Dienste nicht DSGVO-konform eingesetzt werden können. Entscheidend sind unter anderem die konkret verarbeiteten Daten, die vertraglichen Vereinbarungen, mögliche Unter-Auftragsverarbeiter und – bei Übermittlungen in Drittländer – die jeweils vorgesehenen rechtlichen Schutzmechanismen.
Auch innerhalb der EU sollte daher genau geprüft werden, welche Daten wo und durch wen verarbeitet werden. Das bedeutet: Wir müssen in der Tat bei der Wahl des Providers / Server-Standortes genau hinsehen und aufpassen, um das jeweils richtige Setting zu erhalten.
Zur Information: Dieser Beitrag soll nicht als Werbung für teures Managed WordPress Hosting wahrgenommen werden. DSGVO-konformes Managed WordPress Hosting hat mit Sicherheit in der Praxis seine Berechtigung, aber es ist auch nicht zwingend erforderlich, in Managed WordPress Hosting unnötig viel Geld zu investieren, wenn es nicht unbedingt sein muss. Eine kleine WordPress-Website kann auch mit einem klassischen Webhosting sicher und DSGVO-konform gut und schnell funktionieren. WordPress ist in der Tat ideal für kleine Unternehmen und Managed WordPress Hosting ist für die meisten KMU’s nicht zwingend notwendig.
DSGVO-konformes Managed WordPress Hosting mit hohem Sicherheitsstandard
Das klingt nun nach einer All-In-One-Lösung für alle technischen und rechtlichen Sicherheitsaspekte einer WordPress-Website. Hinsichtlich Hosting- und Server-Infrastruktur stimmt das bis zu einem gewissen Grad, jedoch sind die Leistungen solcher Angebote im Detail zu überprüfen. Denn auch diese sicheren Hosting-Infrastrukturen, die auf eine datenschutzgerechte Verarbeitung und hohe Sicherheitsstandards ausgerichtet sind, können keine 100%ige Sicherheit vor Cyberangriffen bieten. Die Website selbst, inklusive darin verwendeten Plugins und Themes, kann nach wie vor auf einem sicheren Server gewisse Sicherheitslücken für Cyberangriffe bieten.
Premium-Anbieter mit DSGVO-konformen Managed WordPress Hosting mit hohen Sicherheitsstandards
An dieser Stelle möchte ich zwei renommierte Premium-Anbieter nennen, deren Managed-WordPress-Angebote auf eine DSGVO-konforme bzw. datenschutzgerechte Hosting-Infrastruktur und hohe Sicherheitsstandards innerhalb der EU ausgerichtet sind und daher auch ihren Preis haben: Raidboxes und HostPress. Beim direkten Vergleich fällt auf, dass Raidboxes und HostPress im deutschsprachigen Raum zur Premium-Liga des Managed WordPress Hostings gehören. Beide Anbieter fokussieren sich stark auf hohe Server-Sicherheit und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, bis hin zu Enterprise-Infrastrukturen. Dennoch gibt es wesentliche Unterschiede bei Sicherheitsphilosophie, Preismodell und dem, was Sie als tatsächlichen Gegenwert erhalten.
Managed WordPress Hosting von Raidboxes und HostPress im Vergleich
Beide Anbieter sorgen grundsätzlich im Rahmen ihrer Dienstleitung dafür, dass Angriffe und Malware so weit wie möglich abgefangen werden, noch bevor sie die WordPress-Installation überhaupt erreichen (die besagte Burgmauer). Durch die umfangreichen serverseitigen Sicherheitsmechanismen von besagten Managed-WordPress-Hostern kann ein zusätzliches Sicherheits-Plugin wie Wordfence je nach Website und Sicherheitskonzept weniger notwendig sein oder einzelne Funktionen können bereits durch die Hosting-Infrastruktur abgedeckt werden. Ob ein zusätzliches Security-Plugin sinnvoll ist, hängt jedoch von den konkreten Anforderungen der jeweiligen Website und den bereits vorhandenen Schutzmaßnahmen ab.
Raidboxes setzt auf RB Security Shield. Raidboxes verfolgt damit ein stark integriertes Sicherheitskonzept. Dazu gehören unter anderem eine Web Application Firewall, DDoS-Schutz und ein Exploit Detector, der verdächtige Skripte und Dateien erkennen soll. Ergänzt wird die Infrastruktur durch isolierte Umgebungen für einzelne WordPress-Projekte, automatische Updates und weitere Sicherheitsfunktionen. Der Leistungsumfang in Bezug auf die Bereinigung und Wiederherstellung im Schadensfall variiert je nach Tarif-Modell.
HostPress geht beim Thema Bereinigung einen Schritt weiter. Dieser Anbieter ergänzt seine präventiven Sicherheitsmaßnahmen durch Malware-Scanning und Unterstützung bei der Bereinigung kompromittierter Websites. Der konkrete Umfang der Malware-Entfernung und mögliche inklusive Leistungen sollten jedoch abhängig vom gewählten Tarif geprüft werden. Nach der aktuell veröffentlichten Tarifübersicht ist beispielsweise eine kostenlose Malware-Entfernung pro Jahr vorgesehen, weitere Bereinigungen können demnach kostenpflichtig sein.
Raidboxes oder HostPress?
Mein persönliches Zwischenfazit: Sowohl Raidboxes als auch HostPress bieten ein spezialisiertes Managed WordPress Hosting mit umfangreichen Sicherheits- und Datenschutzfunktionen für unterschiedlichste WordPress-Websites an.
Welcher Anbieter besser passt, hängt jedoch vom jeweiligen Projekt ab. Bei Websites mit besonders hohem Schutzbedarf, komplexen Anforderungen oder dem Wunsch nach einem möglichst umfangreichen Managed-Service kann HostPress aufgrund seines breiten Leistungsspektrums eine interessante Wahl sein.
Für viele Unternehmens-Websites, die eine leistungsstarke, auf WordPress spezialisierte Hosting-Infrastruktur mit deutschem Serverstandort, integrierten Sicherheitsmechanismen und Managed-Funktionen suchen, bietet auch Raidboxes eine sehr umfangreiche Lösung.
Entscheidend ist daher weniger die Frage, welcher Anbieter pauschal „sicherer“ ist, sondern welches Sicherheits-, Service- und Leistungsniveau zur jeweiligen Website passt.
Ein sicherer und datenschutzorientierter Hosting-Anbieter macht die gesamte Website nicht automatisch DSGVO-konform
Ein Serverstandort in Deutschland oder innerhalb der EU, ein Auftragsverarbeitungsvertrag und hohe Sicherheitsstandards sind wichtige Bausteine. Die DSGVO-Konformität einer Website hängt jedoch von weiteren Faktoren ab. Dazu können beispielsweise externe Analyse- und Marketingdienste, eingebundene Videos, Karten (zB Google Maps), Schriftarten (Google Fonts), Captcha-Systeme, Newsletter-Dienste, CDNs oder andere Drittanbieter gehören.
Managed WordPress Hosting kann daher eine von mehreren wichtigen technischen und organisatorischen Grundlagen für Datenschutz und Sicherheit schaffen. Die rechtliche Bewertung der gesamten Website muss alle eingesetzten Dienste und Datenverarbeitungen berücksichtigen.
Ein letzter Gedanke
WordPress-Sicherheit ist kein einzelnes Produkt und keine einzelne Einstellung. Sie ist das Zusammenspiel aus sicherer Infrastruktur, aktuellen Systemen, geeigneten Schutzmaßnahmen, Überwachung, Backups und einer durchdachten Datenschutzarchitektur.
Häufige Fragen zu WordPress, Hosting und DSGVO
Ist WordPress unsicherer als andere Website-Programme?
Nein, grundsätzlich nicht. WordPress ist nicht automatisch unsicherer als andere Content-Management-Systeme oder Website-Programme. Allerdings ist WordPress weltweit sehr weit verbreitet und verfügt über ein riesiges Ökosystem aus Plugins und Themes. Dadurch gibt es auch besonders viele potenzielle Angriffspunkte.
Entscheidend ist deshalb weniger die Frage, welches Website-System eingesetzt wird, sondern wie das jeweilige System betrieben und gewartet wird. Dazu gehören unter anderem eine aktuelle WordPress-Version, zeitnahe Sicherheitsupdates für Plugins und Themes, sichere Zugangsdaten, geeignete Server- und Hosting-Sicherheitsmaßnahmen, regelmäßige Backups und eine laufende Überwachung.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Viele Angriffe auf WordPress-Websites sind automatisiert. Angreifer suchen nicht unbedingt gezielt nach einem bestimmten Unternehmen, sondern scannen das Internet nach bekannten Schwachstellen. Eine kleine Website kann deshalb ebenso betroffen sein wie eine große.
WordPress ist daher nicht grundsätzlich „unsicher“. Wie bei anderen Softwaresystemen hängt das tatsächliche Sicherheitsniveau wesentlich davon ab, welche Komponenten eingesetzt werden und wie professionell die Website betrieben, abgesichert und aktuell gehalten wird.
Gibt es eine standardisierte Vorgehensweise um eine sichere und DSGVO-konforme WordPress-Website zu erstellen?
Einen universellen Bauplan, nach dem jede WordPress-Website identisch erstellt werden kann, gibt es aus meiner Sicht nicht. Jeder WordPress-Spezialist hat grundsätzlich seine eigene Handschrift und entwickelt nach seiner persönlichen Erfahrung und Philosophie ein mehr oder weniger standardisiertes Konzept. Das beginnt bei der Wahl des Themes über die gezielte Verwendung von Plugins und den persönlichen Individualisierungsgrad bis hin zum Umgang mit WordPress-Standards und Sonderanfertigungen.
Manche Entwickler legen beispielsweise besonderen Wert auf Design und visuelle Effekte, andere wiederum setzen ihren Schwerpunkt auf Performance, Sicherheit oder Usability.
Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Standards und Best Practices gibt. Für Sicherheit, Datenschutz, Performance und Wartbarkeit existieren zahlreiche technische und rechtliche Anforderungen sowie bewährte Vorgehensweisen. Diese bilden eine wichtige Grundlage. Die konkrete Umsetzung muss jedoch an die jeweilige Website, ihre Funktionen, ihre Zielgruppe und die eingesetzten Dienste angepasst werden.
Ich persönlich versuche, mehrere dieser Welten miteinander zu verbinden und die jeweiligen Vorteile im ganzheitlichen Sinn zu nutzen. Eine Website sollte nicht nur gut aussehen, sondern auch technisch sauber aufgebaut, performant, benutzerfreundlich, sicher und datenschutzgerecht betrieben werden können.
Um konkret auf die Frage zurückzukommen: Nein, es gibt keinen standardisierten Ablauf, der für jede WordPress-Website gleichermaßen optimal wäre. Es gibt aber sehr wohl Standards und Best Practices, die als Grundlage dienen sollten. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diese auf die individuellen Anforderungen des jeweiligen Projekts sinnvoll anzuwenden.
Insofern ist für mich jedes Projekt eine neue Herausforderung, bei der gesunder Menschenverstand, praktische Erfahrung und hohes technisches Fachwissen zusammenkommen müssen, um jeweils eine möglichst optimale Lösung zu finden.
Welche Themen sind beim Hosting in Bezug auf die DSGVO zu beachten?
Bei der Auswahl eines Hosting-Anbieters sollten unter anderem folgende Punkte geprüft werden:
- Wo befinden sich Server und Backups?
- Werden personenbezogene Daten außerhalb des EWR verarbeitet?
- Welche Unterauftragsverarbeiter werden eingesetzt?
- Gibt es einen AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO?
- Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs) bietet der Hoster?
- Wie werden Logdaten verarbeitet und gespeichert?
- Wer kann auf die Website und personenbezogene Daten zugreifen?
- Wie werden Backups geschützt und gelöscht?
- Welche Regelungen gelten bei Sicherheits- und Datenschutzvorfällen?
- Werden für einzelne Sicherheits-, Monitoring- oder Supportleistungen Drittanbieter eingesetzt?
Wichtig: Nicht der Serverstandort allein entscheidet über die DSGVO-Tauglichkeit eines Hostings, sondern die gesamte Verarbeitungskette.
Kann man eine WordPress-Website auch ohne Managed WordPress Hosting sicher und DSGVO-konform machen?
Ja. Managed WordPress Hosting ist keine zwingende Voraussetzung für eine sichere und datenschutzgerechte WordPress-Website. Auch mit einem preiswerten klassischen Webhosting und meinem WordPress Website Service kann eine WordPress-Website gut funktionieren. Allerdings müssen dann viele Aufgaben, die bei einem Managed-Hosting-Angebot bereits vom Provider übernommen werden, vom Website-Betreiber oder einem beauftragten Dienstleister (zB von mir persönlich) selbst organisiert und überwacht werden.
Auch hinsichtlich der DSGVO ist Managed Hosting nicht automatisch erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, wie und wo personenbezogene Daten verarbeitet werden, welche Dienstleister und Unterauftragsverarbeiter beteiligt sind und welche technischen und organisatorischen Maßnahmen umgesetzt werden. Der wesentliche Unterschied liegt daher weniger in der grundsätzlichen Sicherheit als in der Verteilung der Verantwortung.
Beim klassischen Hosting muss sich jemand selbst um die notwendigen Sicherheits- und Wartungsmaßnahmen kümmern. Beim Managed WordPress Hosting übernimmt der Provider einen größeren Teil dieser technischen Aufgaben. Für viele Unternehmen kann Managed Hosting deshalb eine erhebliche Vereinfachung darstellen. Es ist aber nicht automatisch die einzige oder grundsätzlich sicherere Möglichkeit.
Wann ist Managed WordPress Hosting erforderlich und wann nicht?
Managed WordPress Hosting ist grundsätzlich keine zwingende Voraussetzung, um eine WordPress-Website sicher zu betreiben. WordPress kann auch auf klassischem Webhosting oder einem selbst verwalteten Server sicher betrieben werden. WordPress selbst unterscheidet ausdrücklich zwischen allgemeinem Webhosting und WordPress-spezialisiertem Hosting. Managed Hosting bietet dabei zusätzliche Leistungen wie beispielsweise automatische Updates, Backups oder spezielle Sicherheitsfunktionen.
Entscheidend ist daher weniger die Frage, ob Managed Hosting eingesetzt wird, sondern wer die notwendigen Aufgaben übernimmt.
Bei einem klassischen Hosting muss sich der Website-Betreiber beziehungsweise sein betreuender Dienstleister unter anderem um WordPress-, Plugin- und Theme-Updates, Backups, Wiederherstellung, sichere Konfiguration, Zugriffsrechte, Überwachung und gegebenenfalls weitere Sicherheitsmaßnahmen kümmern. WordPress weist selbst darauf hin, dass Sicherheit kontinuierliche Arbeit erfordert und neben der WordPress-Installation auch die Hosting-Umgebung berücksichtigt werden muss.
Managed WordPress Hosting kann deshalb insbesondere dann sinnvoll sein, wenn eine Website geschäftlich wichtig ist und der Betreiber die technische Verantwortung für die Infrastruktur nicht selbst übernehmen möchte. Der Hosting-Anbieter übernimmt je nach Tarif einen Teil dieser Aufgaben und stellt dafür eine speziell auf WordPress ausgerichtete Infrastruktur und zusätzliche Services zur Verfügung.
Für einfache Websites mit geringem technischen Anspruch kann dagegen auch ein gutes klassisches Hosting vollkommen ausreichend sein – vorausgesetzt, die notwendigen Sicherheits-, Backup- und Wartungsaufgaben werden zuverlässig übernommen.
Auch die DSGVO macht Managed WordPress Hosting nicht grundsätzlich erforderlich. Entscheidend ist, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden und ob die dafür notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen umgesetzt werden. Die DSGVO verlangt ein dem jeweiligen Risiko angemessenes Schutzniveau. Sie schreibt nicht vor, dass dafür zwingend ein Managed-Hosting-Angebot verwendet werden muss.
Vereinfacht gesagt: Managed Hosting ist weniger eine Voraussetzung für Sicherheit als eine Möglichkeit, technische Verantwortung und laufenden Aufwand teilweise an einen spezialisierten Anbieter auszulagern.
Je wichtiger eine Website für das Unternehmen ist und je höher die Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit, Backups, Support und laufende Betreuung sind, desto interessanter kann Managed WordPress Hosting werden.
Weitere Fragen zum Thema?
Wenn Sie Fragen zu diesem speziellen WordPress-Thema haben, dann stehe ich Ihnen gerne beratend zur Verfügung. Senden Sie mir bitte einfach Ihre unverbindliche Anfrage.




