Wir alle kennen das Thema mit den lästigen Updates unserer Computer, Smartphones, Tablets und mittlerweile sogar unseren moderneren Autos: sie alle wollen Aktualisierungen um am technischen neuesten Stand zu bleiben um am Puls der Zeit mithalten zu können. Und genau so ist das auch mit der eigenen Webseite. Damit unser Online-Auftritt – unser Schaufenster im Internet – seine Aufgabe fortlaufend erfüllen kann, muss das System in möglichst regelmäßigen Abständen aktualisiert und gewartet werden. Passiert das nicht, wird es früher oder später zu unerwünschten technischen Problemen kommen. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass die Website überhaupt nicht mehr erreichbar ist, zum Beispiel nach einem PHP-Update am Server. Es gibt tausende Gründe dafür, warum eine Webseite plötzlich nicht mehr funktioniert. Die häufigsten Ursachen sehen wir uns jetzt genauer an.
Technische Probleme mit der Webseite wenn keine Aktualisierungen gemacht werden
Es ist in der Tat ein riesengroßes, und manchmal sogar kostspieliges, Problem wenn über einen längeren Zeitraum keine Aktualisierungen auf der Webseite gemacht werden. Bei WordPress beispielsweise gibt es verschiedenen Arten von Aktualisierungen.
Aktualisierungen bei WordPress
Im Grunde genommen gibt es bei WordPress vier Aktualisierungs-Typen:
- WordPress Core-Updates (das Kern-System von WordPress mit grundsätzlichen Erneuerungen und Verbesserungen)
- Theme-Updates (Aktualisierungen der installierten Themes)
- Plugin-Updates (Aktualisierungen von zusätzlichen Funktionserweiterungen)
- Updates am Server (PHP, MySQL, Datenbank, …)
Die ersten drei Aktualisierungs-Typen können direkt im Backend der jeweiligen WordPress-Installation durchgeführt werden. Die vierte Variante betrifft den Webserver und daher finden Updates direkt am Server außerhalb der WordPress-Installation statt. Bis zu einem gewissen Grad ist dafür ein entsprechendes Maß an Server-Fachwissen und tieferes technisches Verständnis erforderlich, um gewisse Aktualisierungen auf der Webseite durchzuführen.
Szenario: wenn jene Updates nicht durchgeführt werden
Im Prinzip ist das so wie mit dem Zahnarzt. Wir gehen auch nicht gerne zum Zahnarzt und vielleicht ist der Zahnarzt für uns schlimmer, als wenn wir schon wieder diese lästigen Aktualisierungen auf der Webseite machen sollten. Und trotzdem schieben einige Webseiten-Betreiber die Aktualisierungen so lange wie nur möglich hinaus, um Zeit, Nerven und Kosten zu sparen.
Und was passiert letztendlich dann? Genau das gleiche, als wenn wir den Zahnarzt-Termin ewig hinausschieben: die Zähne schmerzen immer heftiger und die Webseite funktioniert plötzlich nicht mehr. Um das zu verhindern ist es unbedingt notwendig, die Aktualisierungen auf der Webseite regelmäßig zu machen.
Die preiswerteste Lösung: WordPress effizient nutzen
Es gibt durchaus Möglichkeiten um eine Webseite mit WordPress effizient nutzen zu können, allerdings muss man sich am besten bereits im Vorfeld darüber Gedanken machen und abwägen, was man wirklich für die neue WordPress-Webseite benötigt. Natürlich kann man im Nachhinein eine bestehende Webseite auch noch effizient machen, allerdings ist das in den meisten Fällen nicht ganz so einfach. Wenn Sie sich im Fall der Fälle die Frage stellen, ob Sie eine WordPress Website reparieren oder doch lieber neu aufsetzen wollen, dann kann ich Ihnen gerne bei der Beantwortung dieser Frage behilflich sein. Senden Sie mir dazu Ihre unverbindliche Anfrage.
Effizienz in WordPress bedeutet auch einen möglichst geringen Aktualisierungsaufwand
Wenn man eine WordPress Webseite richtig smart aufsetzt, dann kann diese Webseite nicht nur schnelle Ladezeit bieten, sondern auch einen minimalen Aufwand bei Aktualisierungen bedeuten. Es kommt aber natürlich auch darauf an, welche Zusatzfunktionen in Form von Plugins erwünscht sind. Man muss nämlich wissen, dass jedes einzelne zusätzliche Plugin Ressourcen kostet. Je mehr Plugins eine WordPress-Webseite installiert hat, umso langsamer wird das gesamte System. In der Regel sind zwanzig Plugins schon viel zu viel. Und zusätzlich kommt der gesamte erhöhte Aktualisierungsaufwand dazu.
Die Wahl der richtigen Plugins
Ich empfehle stets gut servicierte Plugins zu verwenden, bei welchen der Entwickler laufend Updates durchführt. Ein Plugin, welches vom Entwickler nie betreut wird, birgt das Risiko, dass dieses Plugin irgendwann nicht mehr funktioniert und auf der Webseite Probleme macht. Plugins die regelmäßig upgedatet werden, müssen somit auch vom Webseiten-Betreiber in der eigenen WordPress-Installation aktualisiert werden.
Besser keine automatisierten Updates in WordPress
Nun gibt es in WordPress die automatisierte Update-Funktion (WordPress führt die anstehenden Updates selbst ohne Zutun durch), nur die möchte ich an dieser Stelle nicht empfehlen, weil es durch automatisierte Aktualisierungsvorgänge zu technischen Problemen kommen kann, welche man selbst nicht am Radar hat, und somit auch nicht kontrollieren kann. Oftmals gibt es damit Fehldarstellungen / Fehlfunktionen auf der Webseite, welche erst Wochen und Monate später entdeckt werden.
Je weniger Plugins, umso weniger Aktualisierungsaufwand und umso weniger Risiko von Fehlfunktionen
Will man eine funktionsreiche Webseite mit gewissen Spielereien betreiben, dann wird man oft dazu fast schon gezwungen, dies mit zahlreichen WordPress-Plugins zu bewerkstelligen. Das muss aber nicht sein, denn einige sogenannte Features stehen auch ohne zusätzlicher Plugins zur Verfügung, wie zum Beispiel der „Back to Top-Button“. Oftmals rechts unten am Bildschirmrand erscheint dieses kleine Symbol, mit welchem man durch einen Klick darauf ganz schnell wieder ganz nach oben navigiert. Dieser Button ist bei vielen Themes bereits vorhanden, man muss ihn lediglich aktivieren und spart somit ein zusätzliches Plugin ein. Zudem ist bei mobilen Browsern bereits so ein Button im Browser inkludiert, was wiederum den Back-to-Top-Button speziell auf mobilen Ansichten obsolet macht.
Dies ist nur eines von vielen Beispielen, wie man WordPress für sich effizienter gestalten kann und auch weniger Aufwand bei den Updates betreiben muss.
Zum Verständnis: das echte Problem wenn man nicht regelmäßig diese Aktualisierungen auf der Webseite macht
Nur damit das Ausmaß von unnötig hinausgezögerten Aktualisierungen auf der Webseite greifbar wird: Einerseits muss der Webserver immer wieder in Bezug auf PHP und Datenbank (zB MySQL) Aktualisierungen unterliegen. Auf der anderen Seite muss die WordPress-Webseite ebenfalls mit diesen Aktualisierungen am Server umgehen können. Dafür sind auch Änderungen am Quellcode der WordPress-Installation, der Themes und Plugins erforderlich. Es ist ein ständiges Zusammenspiel dieser oben genannten vier Aktualisierungs-Typen, welche allesamt miteinander harmonieren müssen, damit die Webseite gut funktioniert.
Wenn der Zeitpunkt kommt und Ihr Webserver nach einem Update schreit, und Sie dann dieses Update am Server durchführen (lassen), dann beten Sie, dass Ihre Webseite nach dem Update auch noch funktioniert. Weitaus gelassener können Sie diese Angelegenheit betrachten, wenn Sie Ihre WordPress-Webseite regelmäßig mit den anstehenden Aktualisierungen versorgt haben, denn dann besteht die hohe Chance, dass alle Themes und Plugins mit dem neuen Server-Update umgehen können.
Was manche Plugins betrifft, so werden diese nicht immer so gewissenhaft aktualisiert, wie es sein sollte. Daher kann es Ihnen ohne weiteres passieren, dass auch Plugins der neuesten Version mit Aktualisierungen am Server noch nicht umgehen können. In diesem Fall ist dann Recherche-Arbeit durch einen Experten (mich zum Beispiel) erforderlich, der den Fehler findet und manuell beseitigt.
Dies ist der Grund warum ich hauptsächlich mit jenen Plugins und Themes arbeite, mit welchen ich jahrelange bereits zu tun habe, und entsprechend viel Erfahrung damit gesammelt habe, und genau weiß wie ich damit umgehen muss, damit meine Webseiten allesamt gut und dauerhaft funktionieren.
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Wenn Sie Fragen zu einem speziellen Webseiten-Thema haben, dann stehe ich Ihnen gerne beratend zur Verfügung. Senden Sie mir bitte einfach Ihre unverbindliche Anfrage.




